Bersenbrück

Das 1231 gegründete Zisterzienserinnenkloster Bersenbrück wurde ein Opfer der 1786 festgeschriebenen Neuregelung der konfessionellen Verhältnisse in Fürstenau und Schledehausen, an deren Zustandekommen Justus Möser wesentlichen Anteil hatte. Unter anderem um den Schledehausener katholischen Pfarrer für den Einnahmeverlust, der ihm durch die Einrichtung einer evangelischen Gemeinde im Ort entstand, zu entschädigen, wurde der Nonnenkonvent in Bersenbrück aufgehoben. Ferner sollten die Klostereinkünfte zur Finanzierung katholischer Lehrer verwendet werden. Die formelle Auflösung des Klosters erfolgte 1787.

Bis heute haben sich zahlreiche Gebäude der ehemaligen Klosterlage erhalten. Im ehemaligen Äbtissinnenflügel befindet sich das kreiseigene Museum im Kloster, das nach einer grundlegenden Neugestaltung seit 2018 mit Objekten aus 700 Jahren auf die Geschichte der Region zurückblickt. Nähere Informationen unter www.museum-im-kloster.de.

... daß von den vielen hiesigen Nonnencloestern eines, und zwar das Closter Bersenbrueck aufgehoben ...

Vertrag von 1786